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Kathrin Gottschall erzählt von ihrem Job in den Bereichen OP/ Intensivstation und der Anästhesie

Festanstellung? Nein Danke.

Allroundtalent OP-Schwester

Kathrin Gottschall ist gelernte Krankenschwester und arbeitet in den Bereichen OP/ Intensivstation und der Anästhesie. Von 2011-2014 und erneut seit 2017 ist sie über inCare bei den unterschiedlichsten Krankenhäusern eingesetzt. In einem kleinen Interview erzählt sie uns, warum sie lieber in der Zeitarbeit arbeitet, statt sich in einem Krankenhaus fest anstellen zu lassen.

Kathrin, wie bist Du auf inCare aufmerksam geworden?

Ich habe mich damals einfach mal über das Internet schlau gemacht und da ist mir inCare, damals noch Piening Medical, direkt aufgefallen. Ich wollte einfach nicht mehr jahrelang in einem Krankenhaus arbeiten und brauchte Abwechslung.

Von 2014 bis 2017 gab es eine kleine Unterbrechung, bevor du wieder zu uns gekommen bist. Was hast du in der Zeit gemacht und warum bist du wiedergekommen?

Das war der Zeitpunkt, an dem ich der Festanstellung noch einmal eine Chance geben wollte. Das Krankenhaus in dem ich über inCare gearbeitet habe, hat mir damals sehr gut gefallen und ich wurde in eine Festanstellung übernommen. Doch im Nachhinein war es eine falsche Entscheidung. Eine Festanstellung ist einfach nichts für mich und weil ich mich zuvor in dem Team inCare Essen sehr wohl gefühlt habe, bin ich wiedergekommen.

Man fühlt sich hier einfach immer ernst genommen, meine Wünsche werden erfüllt, ich habe tolle Einsätze und das Wichtigste ist: Du bist nicht nur eine Nummer.

Was hast Du damals gelernt?

Ich bin eine einfach ausgebildete Krankenschwester, ohne jegliche Weiterbildung. Ich habe aber schon während meiner Ausbildung gemerkt, dass die einfache Pflege mich nicht wirklich interessiert. Im ersten Lehrjahr haben mir besonders die technischen Herausforderungen gefallen, deswegen habe ich mich also direkt im 2. Lehrjahr schon auf die ersten OP-Stellen beworben und habe sogar noch vor allen Anderen die Zusage für einen Job bekommen.

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Momentan ist es so, dass um 7 Uhr Schichtbeginn ist. Vorher habe ich meistens noch zehn Minuten Zeit für mich, um zu frühstücken bevor der Tag richtig losgeht. Ich schaue mir als erstes den Tagesplan an. Hier steht genau in welchem Saal ich heute arbeiten werde. Anschließend schaue ich was für OPs dort anstehen und fange an, den OP-Saal vorzubereiten. Ich suche die richtigen Medikamente heraus, prüfe ob die Narkosegeräte einwandfrei funktioniere und dann arbeite ich alle OPs nach und nach ab.

Was sind tägliche Herausforderungen?

Eine allgemeine tägliche Herausforderung ist es, trotz der aktuellen Arbeitssituation, dem Schichtdienst, meiner 14-Jahre alten Tochter gerecht zu werden. Aber durch inCare habe ich die Möglichkeit das alles unter einen Hut zu bekommen, weil ich meine Schichten selber planen kann.

Auf der Arbeit sind es die Patienten. Manche von ihnen haben mehr Angst, als sie haben müssten. Man muss sich dann darum kümmern, dass der Patient sich mental und physisch bereit für die Narkose fühlt. Da ist oft ganz viel Empathie und Ablenkung von Nöten.

Warum liebst du deinen Beruf? Und warum arbeitest du gerne in der Zeitarbeit?

Ich mag die Abwechslung. Für mich wäre es langweilig jahrelang in einem Haus zu arbeiten und dauerhaft die gleichen OPs zu begleiten. Ich habe auch mal die Abwechslung in der Unfallchirurgie gesucht, aber auch das ist mir nach einer gewissen Zeit zu langweilig geworden. Der Vorteil meines Jobs in der Zeitarbeit sind einfach die regelmäßig neuen Einsätze. Ich lerne in jedem Haus neue Menschen, Situationen und Patienten kennen. Das fordert mich und hält fit im Kopf. Das ist es, was ich brauche.

Fehler passieren, dürfen sie in deinem Job passieren?

Eigentlich dürfen sie nicht passieren. Es ist schwierig. Es geht zwar nicht immer um Leben und Tod, aber falsche Dosierungen können drastische Nebenwirkungen, teils lebensbedrohliche Situation auslösen. Was aber das Wichtigste in der Situation ist, man muss dazu stehen und sofort dem zuständigen Arzt Bescheid geben, nur dann kann reagiert werden. Denn Fehler sind nun mal menschlich, wie man damit umgeht, das macht die Professionalität einer Person aus.

Ich kann auch nicht sagen, dass es nie vorkommt, denn es kommt vor. Man ist unkonzentriert durch zu hohen Arbeitsaufwand oder zu lange Schichten und dann können es manchmal nur zwei Tropfen zu viel sein, die den Kreislauf des Patienten vollkommen durcheinanderbringen. Aber auch in so einer Situation heißt es, sofort Bescheid geben. Aber das ist definitiv auch ein Punkt der Überlastung von Festangestellten in Krankenhäusern, ein Grund für mich, warum ich nicht in einer Festanstellung arbeiten möchte.

Hast du einen Wunsch für die Zukunft?

Ich wünsche mir weiterhin ein so gutes Arbeitsverhältnis zu inCare mit spannenden Einsätzen. Das soll noch möglichst lange so weitergehen. Ein riesiger Wunsch wäre es, dass sich das Gesundheitssystem zukünftig verbessert und es möglich für mich ist, im Alter wieder in eine Festanstellung zu wechseln. Irgendwann brauche auch ich wahrscheinlich mal Routine. Aber bis dahin ist es gut so, wie es jetzt ist.

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