Wir sprechen Pflege und arbeiten mit Liebe zur Pflege
Katja Makawissuk-Schweer berichtet über ihre Zeit in Indien

Einsatz mit Herz - Als Intensivschwester in Südindien

„Ein Bild, welches mich nachhaltig geprägt hat, sind die Verbrennungsnarben bei den Kindern, die unversorgt bereits zu schweren Kontrakturen geführt hatten." Unsere Kollegin ist immer noch bewegt von ihrem Einsatz in Südindien, bei dem sie die Anästhesie und das OP-Team innerhalb des humanitären Projektes der Kinderhilfe Chittapur unterstützte. Seit drei Jahren arbeitet Katja als Geschäftsentwicklungsleiterin bei inCare, doch für den zweiwöchigen Pflegeeinsatz fand sie zurück zu ihren beruflichen Wurzeln als Intensivschwester. 
 
Zwei Mal im Jahr ermöglicht ein Hamburger Ärzte- und Pflegeteam den Kindern und Erwachsenen im indischen Ort Chittapur medizinische Behandlungen, welche sich die Bewohner sonst nicht leisten können. Für Katja war es ein Herzenswunsch, das Team eines Tages begleiten zu dürfen. Im November 2019 erfüllte sich dieser endlich und sie kehrte mit viel Gepäck zurück: Unbezahlbare Erinnerungen und herzliche Bekanntschaften. „Zwar bin ich bereits asienerprobt, dennoch war die Zeit in Chittapur doch noch mal eine ganz besondere und eindrucksvolle Erfahrung für mich. Noch immer bin ich ganz bewegt von den vielen Eindrücken und spannenden Momenten, die wir mit den indischen Patienten, deren Familien und in der Zusammenarbeit des interkulturellen Teams erleben durften."
 
Während des Einsatzes wurden etwa 50 Patienten operiert und medizinisch versorgt. Viele der behandlungsbedürftigen Erkrankungen oder Fehlbildungen werden in Deutschland bereits in deutlich früherem Stadium operiert, wie z.B. Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. „In Chittapur trafen wir auf Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren, die bis Dato noch keine entsprechende medizinische Versorgung erhalten hatten. Teilweise hatten diese das Körpergewicht eines 6-9 Monate alten Säuglings verglichen mit Deutschland. Ein aufgrund der oft beengten Lebensverhältnisse häufiges Bild waren ebenfalls Verbrennungen, deren Narben unversorgt teilweise bereits zu schweren Kontrakturen geführt hatten." 

Rührende Dankbarkeit

Trotz der eingeschränkten Möglichkeiten der hiesigen Gegebenheiten konnte das medizinische Team sichtbare Erfolge erzielen. „Ganz überwältigend für uns alle war es, die herzliche Dankbarkeit aller Beteiligten und Betroffenen zu erleben. Einige der Patienten trafen wir später zufällig bei einem Stadtrundgang und sie luden uns in ihr Haus ein, sodass wir die Lebensumstände und kulturellen Unterschiede hautnah miterleben konnten. Die Abende verbrachten wir unter anderem mit den Patenschaftskindern vor Ort. Diese Patenschaften ermöglichen den Kindern in Chittapur eine medizinische Versorgung und Schulbildung. Um dieser Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen, wurden wir von allen Patenkindern mit einem ganz fröhlich-bunten ‘Welcome Evening` herzlich begrüßt. Ordentlich getanzt wurde dabei auch!“
 
Katjas Erinnerungen an diese Zeit in Südindien sind nachhaltig geprägt. „Für mich stand die aktive Teilnahme an einem humanitären Projekt schon viele Jahre auf meiner persönlichen ´Bucket List` und ich bin ausgesprochen dankerfüllt für diese Erfahrung. Sie hat mich daran erinnert, dass mein Herz auch nach 25 unterschiedlich geprägten Berufsjahren immer noch für die Arbeit als Krankenschwester schlägt. Auch hat es mich wieder einmal ´geerdet` – wenn man dies so sagen kann. Es würde mich freuen, wenn es nicht der letzte Einsatz dieser Art bleibt. Mein Dank gilt auch dem Team von inCare, das mir dieses Vorhaben mit ermöglicht hat, ebenso wie all unseren inCare Mitarbeitern, die - ganz egal wo - täglich für viele Menschen wirklich Sinnvolles leisten. Schön, dass ihr für Andere da seid und schön, dass es euch gibt."
 
You care. We care. inCare.
 

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